Elita Carstens

Märchenerzählerin - Heilpraktikerin (psych.)

Nachstehend finden Sie Konzepte für Workshops, Seminare und Vorträge, die ich gern Ihren Bedürfnissen und Vorstellungen anpasse.
Sie richten sich teilweise an Kinder, teilweise an Eltern und professionelle BetreuerInnen von Kindern, an Erwachsene im Allgemeinen, oder auch an BetreuerInnen von (dementen) Senioren. Bei dem Thema "Frauenrollen im Märchen" werden sich hauptsächlich Frauen und Mädchen angesprochen fühlen. Gehen Sie die Angebote doch einfach durch und finden Sie das für Sie und Ihre Einrichtung passende dabei.
Die angegebenen Zeitrahmen sind Vorschläge und lassen sich an ihren Bedarf anpassen. Rufen oder mailen Sie mich an, damit ich Ihnen in einem persönlichen Gespräch meine Ideen und Angebote unterbreiten kann.

Hase und Igel rund um den Globus - Märchen als verbindende Elemente zwischen den Kulturen

Auf den ersten Blick erscheinen uns Märchen aus anderen Kulturen oft vorab „irgendwie anders“ und fremd. Bei genauerem Hinsehen jedoch erschließen sich zunehmend Übereinstimmungen zu unseren Märchen, lediglich anders dargestellt durch die kulturell bedingten Lebensformen und Denkweisen. Ist auch die Bildersprache verschieden, so ist der symbolische Gehalt doch oft gleich. Archetypische Muster, wie sie in den Märchen vermittelt werden, gelten immer und überall.

In diesem Kurs wollen wir thematisch gleiche Märchen betrachten, Unterschiede und Parallelen herausfinden und sie auf die kulturellen Gegebenheiten beziehen.

Märchen werden in den unteren Klassenstufen immer gern angenommen: Sie berühren Kinder auf eine sehr direkte, bildhafte Weise. In den höheren Klassen bietet es sich an, die kulturellen Hintergründe eingehender zu betrachten, um so die eigene, zunehmend multikulturelle Realität besser nachvollziehen zu können und dadurch zu einem toleranteren Umgang mit anderen Kulturen zu finden.

Inhalte

  • Vergleiche von bekannten mit fremden Märchen, die die gleichen Motive aufweisen
  • Die Bildersprache der Märchen und ihr Bezug zur Gegenwart
  • Wovon Märchen erzählen
  • Wie eigne ich mir eine Geschichte an? - Insbesondere wollen wir hier auf Märchen eingehen.
  • Auswahl von altersgemäßen Geschichten
  • Mitmach-Methoden für Kinder
  • Wie schaffe ich eine märchenhafte Erzählsituation?
Ziele
  • Bekanntwerden mit Märcheninhalten
  • Erkennen didaktisch-methodischer Möglichkeiten von Märchen
  • Zielorientierte Auflockerung des Unterrichtes
Zielgruppe: professionelle Begleitende in Krippe, Kita und Tagespflege
Zeitrahmen: 1 Tag

Improvisiertes Märchentheater

Kinder im Grundschulalter hören ein frei erzähltes Märchen, überlegen, welche Rollen es gibt und wie sie gefüllt werden können. Dann gibt es das Märchen noch einmal - doch dieses Mal spielen die Kinder mit. Sie suchen sich ihre Rollen frei aus und setzen sie spontan um. Mit viel Spaß am Improvisieren und ohne Perfektionsanspruch.

Zielgruppe: 3- bis 6jährige (Elementarkinder) / 6- bis 10jährige (Grundschulkinder)
Zeitrahmen: 2 Stunden

Projekt Märchentheater

Ein Märchen zu hören - oder selbst eins mit aufzuführen ist etwas ganz Anderes! Dazu gehören viel Aufregung, Ausdauer, Schwierigkeiten, Ängste, Freude und Stolz. Die Durchführung eines solchen Projektes bedarf sorgfältiger Planung und sicherer pädagogischer Anleitung. Es muss motiviert, Mut gemacht und auch gebremst werden. Dann kann es zu einer gelungenen Aufführung kommen.
Mit Theorie und Praxis - wir spielen selbst ein kleines Stück - wollen wir uns an solch ein Highlight in unserem Arbeitsalltag heranwagen.

Zielgruppe: 6- bis 10jährige
Zeitrahmen: 1 bis 2 Tage

Musik von Kopf bis Fuß

Als Erzieherin habe ich viel Erfahrung sammeln können mit Kindern unterschiedlicher Altersstufen. Immer wieder auffallend ist ihr Bedürfnis nach rhythmischem Sprechen und Singen in Verbindung mit Bewegung und Wiederholungen. Sie genießen es dabei mit zunehmendem Alter mehr, in kurze individuelle Rollen einsteigen zu dürfen, je nach Bedürfnis unterstützt und auf jeden Fall kurz genug, um keinen Leistungsdruck aufkommen zu lassen. Durch solche Lieder wird das Rhythmusgefühl im Körper wie auch in der Sprache gestärkt. Dies dient dem Körpergefühl wie auch dem Lernvermögen, da gerade bei kleineren Kindern der ganze Körper mitlernt.
Mein Angebot richtet sich an Kindergruppen im Krippen- und Elementalter. Es kann als Kurs von begrenzter Dauer wie auch als regelmäßige Veranstaltung angesetzt werden.

Zielgruppe: Kindergruppen im Krippen- und Elementalter
Zeitrahmen: Kurs von begrenzter Dauer wie auch als regelmäßige Veranstaltung

Die Maus muss niesen

Sprachförderung mit ersten Geschichten, für Betreuer*innen von Kindern ab 2 Jahren

Jedes kleine Kind entdeckt die Welt wieder neu. Auf welche Weise – das liegt an uns, den Erwachsenen, die sie dabei begleiten. Je zugewandter wir sind, je vielfältiger und ganzheitlicher wir ihre Sinne ansprechen, desto mehr regen wir ihr Körpergefühl, ihre Wahrnehmungsfähigkeit und ihre Wissbegier an. Gerade die Kleinen sind offen für alles, was ihnen angeboten wird, wenn es nur Spaß macht. So können wir über Zuwendung und Anregung ihrer Sinne ihr Zuhör- und Sprachvermögen fördern. Wer sich ausdrücken kann, wird eher gehört als jemand, der dazu nicht in der Lage ist. Selbstvertrauen und Vertrauen in das Leben werden so gestärkt und damit eine offene Haltung zum Leben. Die ist in der Schule wiederum unabdingbare Voraussetzung für eine gute Lernfähigkeit; darüber hinaus ein Potenzial für ein erfülltes Leben.

In diesem Workshop wird es viele praktische Anregungen geben: Geschichten und Geschichtchen, Reime, Fingerspiele und Bewegungslieder.

Zielgruppe: professionell Begleitende von Kindern ab 2 Jahren
Zeitrahmen: 1 Tag.

Geschichtensäckchen und Bewegungsgeschichten

Für Kinder ab zwei Jahren

Geschichtensäckchen – was ist denn das? Es wird ein solches Säckchen mit seinen Möglichkeiten vorgestellt, aber dann wollen wir auch jeder selbst eines gestalten. Das kann dann individuell gefüllt und mitgenommen werden - ja und dann werden die Kleinen sich wundern, welche Geschichten im Säckchen versteckt waren!

Es wird um Geschichten gehen, die teils schon an diesen Abenden mitgegeben sind, aber auch um solche, die vor Ort entwickelt werden. Wie das gehen kann, wollen wir an diesen Abenden schon mal sehen.

Längst wissen wir, dass Bewegung die Kinder in den Bann zieht. Geschichten, die mit Bewegung verbunden sind, locken die Kleinen und laden ein, mitzutun. Andere hingegen, die sich manchmal etwas schwertun, aus sich herauszukommen, können mit Hilfe der Geschichten dazu angeregt werden. Einige solcher Spaß machenden Geschichten wollen wir kennen lernen. Und wie sie mit schon bekannten, vertrauten Fingerspielen, kleinen Reimen und Bewegungsliedern in Verbindung gebracht werden können.

Zielgruppe: professionelle Begleitende von Kindern ab 2 Jahren
Zeitrahmen z.B.: 9.30 – 16.30 Uhr.

Kleine Spiele für Spaß und Sinne

Spiele für zwischendurch, auch ohne viel Vorbereitung und Aufwand - die alle Sinne schulen, mit Bewegung oder ruhig im Stuhlkreis, mit Variationsmöglichkeiten, je nach Entwicklungsstand der Kinder oder auch Situation.
Ziele sind die Förderung der sensorischen Integration, die Anregung der kindlichen Fantasie, die Förderung der sensomotorischen Wahrnehmung, Konfliktbewältigung, Abbau von Stress-Situationen und Integration des kindlichen Bewegungsbedürfnisses im Alltag sowie die Überbrückung von Wartezeiten.
Das Angebot kann für Elementar- oder Schulkinder ausgeschrieben werden, je nachdem werde ich entsprechende Spiele vorstellen.

Zielgruppe: ErzieherInnen, SPAs und andere Betreuungspersonen, die mit Kindern arbeiten
Zeitrahmen: z.B. 2 Tage à 8 Stunden, auch möglich in gekürztem Umfang

Entenfeder, Löwenzahn

Fingerspiele, Reime und Geschichten für Kinder bis zu/ab 3 Jahren.

Ein Kurs für Erwachsene, die, wie Kinder, Spaß haben an Geschichten, Liedern und Reimen mit "Körpereinsatz" - mal malen die Finger die Geschichten, mal brauchen wir den ganzen Körper. Gleichzeitig werden auf diese spielerische Weise Grundlagen für Hörverständnis, Spracherwerb und Rhythmikgefühl gelegt.
Sie lernen neue und alte Fingerspiele, Reime, Bewegungslieder und -geschichten für die Kleinen kennen, probieren sie in der Gruppe selbst aus und bekommen Tipps für die Einstimmung der Kleinen.

Zielgruppe: Eltern, ErzieherInnen, SPA's und andere Betreuungspersonen, die mit Kindern arbeiten
Zeitrahmen: 3 x 2 Stunden

Ich bin da, du bist da – Rituale in KiTa und Tagespflege

So oder ähnlich kann der Tag mit einem Lied beginnen, in dem es darum geht, seine Mitmenschen wahrzunehmen. So wie ein Begrüßungslied am Morgen können viele kleine Rituale in den Tagesablauf eingebaut werden. Sie helfen, den Tag zu strukturieren, Regelverhalten zu üben, Spaß in sonst eher unattraktive Tätigkeiten einzubauen, auch den Jahreskreislauf zu gestalten und – nicht zu unterschätzen - Ausnahmen als solche kenntlich zu machen.

Diese angenehmen äußeren Erscheinungen sind Folgen der inneren Prozesse der Kinder. Grundsätzlich möchten Kinder „nützliche Mitglieder der Gesellschaft“ werden –das wusste bereits Maria Montessori. Und dafür bedarf es der Anleitung durch kompetente Erwachsene. Rituale helfen den Kindern, sich zu orientieren, sie geben ihnen Sicherheit und Halt und das Gefühl, zu wissen, wie das Leben und die Welt funktionieren. Dadurch finden die Kinder leichter ihren eigenen Platz in ihren Erfahrungsbereichen und sind aus dieser Sicherheit eher bereit, sich an Regeln zu halten und Verantwortung zu übernehmen.

Zielgruppe: professionelle Begleiter*innen in Kita und Tagespflege
Zeitrahmen: 1 Tag

Märchen als integrationsfördernde Methode. Seminar für pädagogisch arbeitende Menschen

Alle Kinder hören gern Märchen, entsprechen sie doch ihren kindlichen Werten und Erfahrungen.
In der Weise, in der Personen und Verhaltensweisen in Märchen oft vereinfacht und auf das Wesentliche verdichtet sind, passen sie zum Weltbild kleiner Kinder, in dem Gut und Schlecht, Schwarz und Weiß sich direkt gegenüberstehen. Und wenn böse Akteure im Märchen sterben, verstehen Kinder einfach, dass das Gute siegt.
In der gleichen Weise ist es für Kinder selbstverständlich, dass es eine direkte Belohnung gibt, und dass dabei oft Zauberei im Spiel ist, passt nur zu gut in ihr Weltbild.
Märchen hat es schon immer gegeben - überall, wo Menschen zusammengekommen sind, denn sie erzählen auf immer neue, andere Weise von den scheinbar unüberwindlichen Schwierigkeiten des Lebens und wie man sie, entgegen allem Anschein, doch lösen kann: geschlechtsübergreifend, altersgemischt, multikulturell, mit all den allzu menschlichen Eigenheiten und individuellen Unzulänglichkeiten.
Märchen erzählen davon, dass es nicht darauf ankommt, groß, reich oder stark zu sein, sondern darauf, das Herz auf dem rechten Fleck zu haben, sie erzählen von der Notwendigkeit von Empathie, Hilfsbereitschaft und Zivilcourage, von Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und Zielstrebigkeit - Eigenschaften, die durchaus keine Erfindungen unserer Zeit sind. Die Märchen erzählen davon vor dem Hintergrund der Unterschiede ihrer Figuren: "Bitte gib mir von deinem Essen ab; ich bin so hungrig", sagt der alte Bettler oder das verhutzelte Weiblein; dabei verfügen sie über ungeahnte Fähigkeiten oder Gaben. Wer gibt, bekommt zum Dank; wer nicht gibt, geht selbst leer aus.
So wie die Märchen also den akzeptanten Umgang noch mit den unscheinbarsten Wesen lehren, so liegt es uns heute doch auch am Herzen, in die Kinder Toleranz, Mitgefühl und Engagement für Menschen, die anders als wir sind, zu pflanzen, wissend, dass es letztlich nicht um die Frage geht, ob man Recht hat, sondern um das Glücklichsein. Das aber gelingt nur im Miteinander. Und davon erzählen die Märchen eben immer und immer wieder.
Und wenn nicht alles verstanden wird, weil es noch an der Sprache hapert, so hören Kinder doch gern zu, wenn Märchen erzählt werden, weil in der Erzählsprache ganz viel Gefühl mitschwingt und sie auf dieser Ebene direkt anspricht. Und dadurch lernen sie zuhören, werden neugierig und möchten verstehen. Auf diese Weise wird das Erlernen der Sprache auf eine spielerische Weise gefördert.

Zielgruppe: pädagogische Begleitpersonen
Zeitrahmen: 1,5 - 2 Tage

Märchen als ein Weg zur Erfüllung des Kita-Bildungsauftrages

Kinder brauchen ethische Orientierung, damit ihr Erwachsenwerden erfolgreich gelingt.

Fragen zur Orientierung sind etwa:

Wo komme ich her? Wo gehe ich hin?
Was habe ich zu erwarten?
Worauf muss ich mich gefasst machen? Worauf kann ich mich verlassen?
Wonach kann ich mich ausrichten?
Was ist gut, was ist böse?

Für diese eigene Verortung finden sich in Märchen verschiedene Angebote, die dabei helfen, ein eigenes Wertesystem aufzubauen und einen Platz in der Welt zu finden.

Deshalb sind Märchen auch heute hochaktuell, können den Alltag unserer heutigen Mitwelt transparenter machen und bringen durch ihre schlichte, auf Bildern beruhenden Erzählweise Orientierung in unsere komplexen Lebenszusammenhänge.

Welche Märchen sind nun geeignet für Kinder im Elementaralter? Und warum? Diese grundlegende Fragestellung wird sich wie ein roter Faden durch diese beiden Tage ziehen.

Ein weiteres Thema wird sein, welche Lernkompetenzen und Persönlichkeitsanteile mittels Märchen gefördert werden können.

Und last not least wird es um einen kreativen Umgang mit Märchen, auch als Projektarbeit, gehen – denn Vorlesen ist beileibe nicht alles, was man damit machen kann.

Zielgruppe: professionell Begleitende von Kindern in Kita und Schule, Vorlesepaten, Eltern und Großeltern
Zeitrahmen: 1 Tag

Zur Bedeutung von Märchen für Kinder, Referat mit anschließendem Gespräch

"Wollt ihr, dass eure Kinder intelligent werden? Dann erzählt ihnen Märchen. Wollt ihr, dass sie noch intelligenter werden? Dann erzählt ihnen mehr Märchen!" Dieser Ausspruch stammt von niemand geringerem als Albert Einstein.
Märchen wird inzwischen wieder zunehmend die Bedeutung zugestanden, die sie vor vielen Jahren mal hatten. Zwischen der Zeit und jetzt lebt aber eine Generation, die ohne Märchen aufgewachsen ist und ihre Wichtigkeit nie erfahren durfte. Das ist die Generation der heutigen jungen Erwachsenen.
Menschen, die Kinder professionell oder in ihrer Eigenschaft als Eltern fördern wollen, möchte ich die vielfältigen Entwicklungsförderungen, die in den Märchen stecken, aufzeigen.

Zielgruppe: Alle Interessierte
Zeitrahmen: ca. 2 Stunden

Gut bei Stimme - gut bei Stimmung, für Erzieher/innen, Tagespflegepersonen und andere pädagogische Fachkräfte

An manchen Tagen sind die Kinder friedlich, lassen sich willig lenken und sind kooperativ, und an manchen Tagen geht es nicht anders, da muss man laut werden. - Moment mal! Geht es wirklich nicht anders?
Die menschliche Stimme bietet viel mehr Möglichkeiten, als einfach nur die Lautstärke zu erhöhen. Manchmal ist es wirkungsvoller, ganz leise zu werden. Manchmal helfen Bewegung, Geschichten, Lieder und Lachen.
Und wie überall gilt auch in der KiTa, dass der Ton die Musik macht. Dass die Kinder darauf reagieren, was in der eigenen Stimme mitschwingt. Dass man über die eigene Stimme die Stimmung der Kinder beeinflussen kann.
Manchmal muss man wirklich laut werden, um durchzudringen, aber dann bewusst und kontrolliert, nicht fortgetragen von den eigenen Emotionen. Denn dann kann man auch gleich wieder leise werden.
In diesem Seminar wird Handwerkszeug vermittelt, einen wilden, unruhigen Haufen zu befrieden, ohne zu schreien, ohne dass die Stimmung den Bach 'runter geht. Es werden Strategien behandelt, bewusst Ventile in den Alltag einzubauen, über die die Kinder "Dampf ablassen" können.
Außerdem wollen wir daran arbeiten, die eigene Haltung und Einstellung so zu festigen, dass die Kinder sich willig führen lassen und verfahrene Situationen möglichst schon im Vorwege vermieden werden.
Auf diese Weise kann erreicht werden, dass es meistens gar nicht erst laut wird, dass die Souveränität der ErzieherInnen sich im Verhalten der Kinder spiegelt und sich ein friedliches Miteinander ergibt, in dem laut und leise ihren festen Platz haben.
Eigene Fragestellungen und Beispiele können gern eingebracht werden, solange sie den thematischen und zeitlichen Rahmen nicht sprengen.

Zielgruppe: pädagogische Begleitpersonen
Zeitrahmen: 1 Tag

"Ich schaffe das!" Starke Kinder - erfolgreiche Erwachsene

Stärkung der Resilienz von Kindern im Elementar- und Vorschulalter

Resilienz wirkt wie ein "seelisches Immunsystem", das hilft, Krisen durchzustehen oder sogar gestärkt daraus hervorzugehen. Resiliente Menschen reagieren unempfindlicher auf psychische Belastungen wie Stress oder Frust und handeln flexibler in schwierigen und sich ändernden Situationen. Da resiliente Kompetenzen erlernt werden können, unterliegen sie dynamischen Anpassungs- und Entwicklungsprozessen.

Ihrer Stärkung kommen Formen der Zuwendung, die die Kinder ihre Selbstwirksamkeit, ihre Möglichkeiten, Situationen zu gestalten, erkennen lässt, bzw. um realistisches Erkennen, was für sie unbeeinflussbar ist, die Förderung ihres Glaubens an eigene Kontrollmöglichkeiten, die Erfolgserwartung ihrer Handlungen, das Zeigen, wie sie ihre Ressourcen nutzen können.

An diesem Tag wird es darum gehen, ein vertieftes Verständnis für Resilienz und die Möglichkeiten der Bezugspersonen, diese zu fördern, zu erarbeiten. Dafür werden wir Fallbeispiele zur Kommunikation zwischen Erwachsenen und Kindern heranziehen. Erläutert werden Herangehensweisen und Spiele, die die Kinder stärken. Besonders werden wir auf unterschiedlich stark belastete Zielgruppen eingehen.

Inhalte:

  • Was ist Resilienz?
  • Was sind Schutzfaktoren für Resilienz?
  • Bedeutung der Erziehung in der Kita?
  • Praktische Umsetzungsfelder (Spiele, Lieder etc.)?
  • Förderliches Verhalten der professionellen Erwachsenen?

Zielgruppe: professionelle Begleiter*innen in Kita und Tagespflege
Zeitrahmen: 1 Tag

Nicht nur Überleben in der Kita - die Arbeit soll auch Spaß machen!

Der Beruf der Erzieherin erfordert vielfältige Fähigkeiten wie Organisationstalent, Menschenführung, Streitschlichten, Gleichzeitig-an-zwei-oder-mehr-Orten-sein, Improvisationstalent und vieles mehr.

Um über diesen unterschiedlichen Aufgaben nicht unterzugehen, braucht es Achtsamkeit und Bewusstheit gegenüber sich selbst. Wo sind meine Grenzen der Belastbarkeit? Wo kann ich mir Hilfe holen? Welche Art von Unterstützung kann für mich sinnvoll sein? Wie kann ich für mich sorgen, um keinen Tinnitus, kein Magengeschwür und keinen Burn-out zu bekommen?

Genau damit befassen wir uns an diesem Tag. Es wird sowohl um einen professionellen Umgang mit KollegInnen, Eltern und Kindern gehen als auch um achtsames Verhalten sich selbst gegenüber. Damit die Zeit in der Kita nicht nur durch pures Überleben geprägt ist, sondern von freudvollem Arbeiten.

Zielgruppe: Professionelle Begleitende von Kindern in der Kita
Zeitrahmen: 1 Tag

„Ich könnte platzen!“ – auch bei Kindern unter 3 Jahren

Manchmal befinden wir uns in Situationen, die einfach zum Weglaufen sind: Die Emotionen sind hochgekocht, jeder sieht nur sein Eigeninteresse. Wie kann man da noch konstruktiv denken und agieren? Insbesondere wenn man selbst zwischen verschiedenen Stühlen aufgestellt ist?

An diesem Tag geht es um

  • den Umgang mit eigenen Emotionen
    • Gewahrwerden und Benennen der eigenen Gefühlslage
    • Schaffen von Distanz zur Situation
    • Wie kann ich erstmal einen Schritt zurückgehen
    • Wie kann ich für mich sorgen, statt zu platzen

  • das Betrachten schwieriger Situationen
    • Welche Seiten gibt es?
    • Wo ist ein gemeinsamer Schnittpunkt?
    • Das einzelne Kind und die Gruppe
    • Welche Notwendigkeiten sind wirklich notwendig?

  • Techniken konstruktiver Kommunikation, die helfen, zielführend aktiv zu werden
    • Erkennen der Bedürfnisse hinter den Forderungen
    • Beobachtung und Benennung statt vorschneller Bewertung
    • Positionieren der Konfliktfaktoren
    • Definieren statt pauschal Urteilen
    • Lösungsansätze finden statt Schuldzuweisungen und Vorwürfe
    • Alternativen statt Machtkampf

Zielgruppe: professionelle Begleiter*innen in der Krippe
Zeitrahmen: 1 Tag

Resilienz – wie geht das bei uns?

Ein normaler Tag in der Kita – das sind viele sehr unterschiedliche Situationen mit diversen Anforderungen von Kindern, Eltern, KollegInnen und Kita-Leitung. Und das Tag um Tag. Wie kann man das durchhalten, ohne Tinnitus, Migräne, Magenbeschwerden Burn-out oder andere Leiden, die mögliche Symptome für übermäßigen Stress sind? Dabei geht es noch nicht einmal um das bloße Überstehen! Die Arbeit soll konstruktiv sein und zufrieden machen, die Kinder sollen etwas lernen und Spaß haben. Die Erwachsenen sollen zugewandt sein, den Überblick behalten und dabei gelassen bleiben. Oft ist dann die Frage: Wie hätte ich mich in der Konfliktsituation anders verhalten können? Oder es kommt zu der einfachen Feststellung: Ich war einfach so genervt, da konnte ich nicht anders. Manches macht man einfach so, weil man es schon immer so gemacht hat. Solche Mechanismen fallen einem im Alltag oft nicht auf, weil sie zu Gewohnheiten geworden sind.

Mein Ansatz besteht nun darin, pädagogisch arbeitende Menschen einen Tag in der Kita zu begleiten, um sich hinterher gemeinsam damit zu befassen,

  • was einfach zu bewältigen war,
  • auf welche bereits vorhandenen Kompetenzen zurückgegriffen werden konnte,
  • was schwierig war und
  • welch anderes Verhalten in der jeweiligen Situation weiterführend gewesen wäre.

Dabei geht es ausdrücklich nicht darum, das Verhalten der Mitarbeiter in irgendeiner Weise zu bewerten. Sämtliche Inhalte dieses Treffens werden von mir vertraulich behandelt.

Vor der Begleitung findet ein kurzes Treffen für ein erstes Kennenlernen statt, bei dem Fragen geklärt und etwaige Befürchtungen ausgeräumt werden können.

Es bietet sich an, im Anschluss an die Begleitung in der Kita den fortlaufenden monatlichen Kurs zu buchen, um die aus der Begleitung gewonnenen Erkenntnisse einzuüben und zu vertiefen.

Zielgruppe: professionell Begleitende von Elementarkindern
Zeitrahmen: Begleitung über die Kernzeit des Kita-Tages plus zweistündige Reflexion

Wer fragt, der führt - sicher vortragen und präsentieren

Vor einer Gruppe zu sprechen, ist nicht jedermanns Sache. Aber sie ist durchaus erlernbar. Dabei muss das Rad nicht jedes Mal aufs Neue erfunden werden, es gibt Regeln und Techniken, die hilfreich sind und dabei leicht anzuwenden.

Wir werden uns mit Grundlagen der Kommunikationstheorie, Präsenz, Sprache/Stimme, Körpersprache, Atmung, Umgang mit Lampenfieber, Zielfindung, Vorbereitung und Aufbau von Vortrag/Präsentation befassen.

Im geschützten Rahmen dieses Tages werden wir auch praktische Übungen durchführen.

Zielgruppe: Erwachsene, die vor Gruppen sprechen
Zeitrahmen: 1 Tag

Lebendige Sprache und Präsenz - Workshop

Es geht um lebendiges Vorlesen bzw. Erzählen

  • Wie mache ich meinen Vortrag so interessant, dass
  • die Kinder nicht abdriften?
  • ich die Kinder bei Abdriften zurückholen kann?
  • Interpretation von motorischer Unruhe
  • Wie kann ich vorbeugen bzw. wie gehe ich damit um?
  • Präsenz durch Körpersprache, Mimik, Stimmvariabilität

Zielgruppe: professionell Begleitende von Kindern in Kita und Schule, Vorlesepaten, Eltern und Großeltern
Zeitrahmen: 1 Tag

Märchen im Gespräch - Hintergründe und Symbolik

Das Erzählen von Märchen hat eine lange Tradition: Es verbindet die Menschen und man braucht keine Requisiten. Es ist in seiner bildhaften Sprache immer sowohl ein "Schlüssel zur Welt" als auch ein "Schlüssel zu mir selbst". In immer wieder kehrende Symbole gekleidet, spiegelt es die mannigfaltigsten Lebenskonzepte wider und gibt Lösungen für schwierige Lebenssituationen vor.
Das Märchen ist daher geeignet, sich mit verschiedensten Phänomenen zu befassen. Denkbar sind viele Themen wie z. B. Gesundheit, Heilung, Tod, Armut und Reichtum, Freude und Leid, die Bedeutung von Heimat und Familie und vieles mehr. Hierzu könnte man einen Zyklus ins Leben rufen, der sich thematisch immer einem anderen Thema zuwendet, so dass die Teilnahme auch an einzelnen Veranstaltungen möglich ist.
Ablauf: Am Anfang steht ein von mir frei erzähltes Märchen, passend zu dem jeweiligen Thema, danach erarbeiten wir uns im gemeinsamen Gespräch die Parallelen zu unserer aktuellen Erfahrungswelt. Und natürlich gehen wir mit einem Märchen zum Abschluss nach Hause.

Zielgruppe: Erwachsene
Zeitrahmen: Jeweils 1 Tag, z. B. 10.00-17.00 Uhr, auch als Kurs, z.B. 3 x 2,5 Std.

Märchenheldinnen - Frauenrollen im Märchen

Frauen scheinen im Märchen oftmals reduziert auf ein Dasein als passive Prinzessin, Hexe, böse Stiefmutter oder Opfer. Ist das wirklich alles? Was verbirgt sich dahinter? Welche weiblichen Wege stehen uns zur Verfügung?
An Hand von Märchen können wir ein selbstbewussteres Rollenverständnis finden. Dafür wollen wir alte Klischees durchleuchten und entschlüsseln.

Zielgruppe: Mädchen / Frauen
Zeitrahmen: 1 Tag

Freies Erzählen

Kinder erschließen sich ihre Welt auch über Geschichten. Je nach ihrer Art werden mit ihrer Hilfe Bilder freigesetzt und eigenen Gedanken Raum gegeben. Dadurch werden sie zu einem Schlüssel zum Kind selbst wie auch zu seinem ganz eigenen Bezug zu seiner Erlebniswelt.
Anhand von Input und Gruppenarbeit wollen wir dahin kommen, Geschichten so zu erzählen, dass sich Kindern neue Erlebnisräume erschließen können. Dadurch werden sie zum Schlüssel für das Kind zu seiner eigenen Erlebniswelt, und das Kind sucht sich seinen Platz darin.

Zielgruppe: Erwachsene
Zeitrahmen: 1,5 bis 2 Tage

Märchen - Ab- und Vorbild für vieles im Leben

Gesprächskreis mit Theatereinlagen
"Wie hätte ich denn das Brot aus dem Ofen ziehen können, wenn ich doch zu Hause nie was machen durfte und immer nur hübsche Kleider tragen musste?" So oder ähnlich würde die Pechmarie aus dem Märchen "Frau Holle" ihr Schicksal erklärt haben, wenn sie zu Wort gekommen wäre. Mit dem Symbolgehalt von Märchen wollen wir uns in diesem Gesprächskreis beschäftigen, hinter die Kulissen schauen und vielleicht etwas für unser tägliches Leben mit nach Hause nehmen. Einige Szenen wollen wir nachspielen, denn beim Spielen kann man Charaktere ganz anders erleben als nur über den Kopf. Die Märchenerzählerin und psychotherapeutische Heilpraktikerin Elita Carstens leitet Sie durch einen Tag, der nicht nur vergnüglich ist, sondern sicher auch Erkenntnisse über das eigene Leben bringt.

Zielgruppe: Erwachsene
Zeitrahmen: 1/2 Tag

Märchen als Spiegel unserer Erfahrungen und Sehnsüchte

An Hand eines Märchens den Gegenwartsbezug aufzeigen, die Märchenfiguren auf die inter- und intrapsychische (objekt- und subjektstufige) Ebene übertragen, so dass wir uns selbst in den Märchen wiederfinden.

Zielgruppe: Erwachsene
Zeitrahmen: 2 Stunden, auch als Kurs mit z.B. 5 Veranstaltungen möglich

Ressourcen durch Visualisierungen aktivieren

Referat und praktische Übung zu den Möglichkeiten der Märchen-Chakra-Therapie, wie sich Märchen und Chakren in ihrem siebenstufigen Aufbau entsprechen und wie mit ihrer Hilfe das Unterbewusstsein die Lösung von Problemen, die auf einer Traumreise in ein Märchen eingebettet gefunden wurde, mit Hilfe des Verstandes anschließend im Alltag umsetzen kann.

Zielgruppe: Erwachsene
Zeitrahmen: 2,5 Stunden

Märchen und Meditation

Auf diese Weise durchdringen wir das Märchen viel tiefer als bei einer rein intellektuellen Reflexion.
Das klassische Zaubermärchen basiert auf einem rhythmischen Aufbau von sieben Entwicklungsstufen, deren Bilder und Symbole wir erarbeiten wollen.
Dabei legen wir das Augenmerk auf jeweils eine Stufe, die wir besprechen und deren Gehalt im Zentrum der von mir angeleiteten Meditation stehen wird. Im Anschluss tauschen wir uns über die in uns aufgestiegenen Bilder aus und erfahren dadurch die Vielfalt, wie sie nicht nur in den Märchensymbolen, sondern auch in unseren eigenen Bildern steckt. Auf diese Weise durchdringen wir das Märchen sehr viel tiefer als bei einer rein intellektuellen Auseinandersetzung.
Ich stelle mir einen Zyklus von acht Veranstaltungen vor: Jeweils eine für jede Entwicklungsstufe und eine übergreifende Abschlussveranstaltung.

Zielgruppe: Erwachsene
Zeitrahmen: 7 Veranstaltungen à 2 Stunden

Märchen und Heilung

Märchen gibt es in allen Kulturkreisen. Die Märchenmotive gleichen sich auf scheinbar erstaunliche Weise, wenn auch durch das jeweilige Lokalkolorit gefärbt. Wie mag das kommen?
In den Märchen sind die immer wieder gleichen Sehnsüchte und Schwierigkeiten unseres Lebens beschrieben und zu einer Lösung geführt: Am Ende hat der Märchenheld sein Glück gefunden. Durch ihre bildhafte Sprache sind die Märchen für uns nicht sofort rational erfassbar, ihre Visualisierungen können aber ohne Umwege tiefere Schichten in uns erreichen und emotionale Blockaden auflösen.
Wir bekommen über Märchenmeditationen unmittelbaren Zugang zu unseren Ressourcen. Entwicklungsschritte, die wir bislang versäumt oder nur unzureichend ausgebildet haben, können wir klären.
Nicht nur im Hinblick auf die Irrationalismen von Raum und Zeit sondern auch bezüglich der Bildersprache gibt es in Märchen und Träumen große Übereinstimmungen. Beide benutzen die Archetypen, die jeder kennt, wie die alte Weise, den Wolf, den Zwerg und viele mehr. Märchen sind zu Ende geträumte Träume, sie zeigen uns, wie eine Lebensentwicklung vollendet werden kann, obwohl durch traumatische Erlebnisse Lebensfreude, Energie und in der Folge vielleicht auch unsere Gesundheit geschwächt wurden.
Die Märchenhelden durchlaufen sieben Entwicklungsstufen, um alle Schwierigkeiten zu überwinden und am Ende allem Hohn zum Trotz ihr Glück zu finden.
Geradeso geht es für uns um das Finden unseres geistigen, seelischen und körperlichen Wohlbefindens - eben unseres inneren Königreichs. Dabei können uns die Märchen wertvolle Beratung und Hilfestellung geben; das wollen wir an diesem Wochenende erfahren.

Zielgruppe: Erwachsene
Zeitrahmen: 1 Wochenende

Erzählen für dementiell veränderte Menschen - zu beachtende Besonderheiten bei Demenz

Demenz erfordert ein besonderes Einfühlungsvermögen und Berücksichtigung möglicher psychischer Auswirkungen dieser so vielfältigen Krankheit. Was ist das Wesen von Demenz? Was sind mögliche Folgen? Wie drücken sie sich eventuell aus?

Zielgruppe: Pflegepersonen und Angehörige von Dementen
Zeitrahmen: 1/2 Tag

Sterbe- und Trauerbegleitung - auch zur Vorbereitung auf das eigene Ende

Es geht um die Herausforderungen im Umgang mit alten (und auch noch nicht ganz so alten) Menschen und wie sich diese Arbeit auf das eigene Selbstverständnis auswirkt.

Zielgruppe: Erwachsene
Zeitrahmen: 1/2 Tag

Der Spiegel, der ins Jenseits führt – Die Bedeutung von Märchen im Umkreis des Todes

Es gibt im Leben immer wieder Wege, die wir allein gehen müssen, und der Tod ist davon der letzte. Märchen, passend ausgewählt und stimmig erzählt/ vorgelesen, können als Wegbegleiter Sterbender wie auch Trauernder beruhigend wirken, Trost, Kraft und Mut geben, so dass das Gedankenkarussell zur Ruhe kommen und die Seelen Frieden schließen kann. Damit können Märchen Kraftspender sein und sind gleichzeitig Unterhaltung im besten Sinne des Wortes: Sie geben Halt von unten: Es kann Nähe geschaffen und Einsamkeit überwunden werden.

Märchen sind so alt wie die Menschheit. Immer und überall haben sie thematisiert, was uns bewegt, unabhängig von der jeweiligen Kultur oder Epoche. In tausenderlei unterschiedlichen Facetten erzählen die Märchen von unseren Wünschen, Sehnsüchten, Ängsten und Leiden.

So befassen sich Märchen auch mit Krankheit, Sterben, Tod und Trauer. Diese schwierigen Phasen waren früher viel offensichtlicher für alle zu sehen und mitzuerleben. Sie wurden nicht abgeschoben in Krankenhäuser und Altenheime am Rande der Gesellschaft, sondern geschahen mitten im Dorf, in der Stadt, mitten im Leben. Und so selbstverständlich kommen sie in den Märchen vor.

In diesem Seminar sollen die folgenden Themen behandelt werden:

  • Welche Bedeutung können Märchen in der Sterbebegleitung einnehmen?
  • Ist jedes Märchen geeignet?
  • Wodurch unterscheiden sich Märchen?
  • Wie finde ich heraus, welche Märchen in den individuellen Situationen der Sterbenden passen?
  • Können Märchen auch speziell bei Demenzerkrankten eingesetzt werden?
  • Lesen oder erzählen?
  • Wie können sie den Begleitenden Unterstützung und Kraft geben?
  • Das Seminar ist so angelegt, dass es Zeit für Fragen zum Thema und Austausch gibt.

Zielgruppe: professionell Begleitende und Betroffene von diesem Themenkomplex
Zeitrahmen: 1 Tag

Tanzen im Sitzen – wie soll das denn gehen?!

Und wie das gehen kann! Menschen mit Bewegungseinschränkungen haben genauso wie andere Lust auf Musik und Freude an gemeinsamer rhythmischer Bewegung. Und das lässt sich auch wunderbar im Sitzen machen.

Die Musik führt dazu, dass Bewegungen, die oft schon von früher bekannt sind, genossen werden können und Spaß machen. Dabei macht es nichts, dass Bewegungsabläufe, die in jüngeren Jahren im Stehen ausgeführt wurden, jetzt im Sitzen erfolgen oder eventuell nur angedeutet werden. Muskeln und Sehnen werden trotzdem gelockert. Ganze Muskelpartien lassen sich unbeschwerter trainieren, von Missstimmungen und Schmerzen wird abgelenkt und stattdessen Wohlbefinden herbeigeführt. Und jeder wird miteinbezogen.

Bei den sogenannten Themenstrukturen, d. h. Bewegungsabläufe, die durch eine kleine Geschichte motiviert werden, sind die Auswahl der Geschichte und ihre Darbietung wichtig. Diese Angebotsart hat sich in Pflegeheimen zu großer Beliebtheit entwickelt.

Bewegungsabläufe, eingebunden in Musik und Geschichten rufen Erinnerungen wach, regen die Vorstellungskraft und die Fantasie an, es entsteht eine Atmosphäre des heiteren Miteinanders und der gemeinsamen Freude – Effekte und Wirkungen, die andere Beschäftigungen nur selten hervorrufen. Dadurch werden die Lebensgeister der Teilnehmenden geweckt. Dabei ist das Tanzen im Sitzen recht herausfordernd.

Tanzen im Sitzen kräftigt Muskeln mit Musik, macht heiter durch Rhythmus und selbstbewusst durch das Tun. Es fordert und fördert und lässt uns lächeln.

Inhalte:

  • Aufbau und Durchführung einer Bewegungseinheit
  • Einbeziehung von Yoga und evtl. anderen Sportarten
  • Kennenlernen von Thementänzen
  • Auswahl und Darbietung von Märchen und Geschichten
  • Umsetzen von Märchen und Geschichten in Bewegung
  • Ganzheitliche Gestaltung mit kognitiven und körperlichen Anteilen
  • Ideenfundus für die eigene Gestaltung

Zielgruppe: professionell Begleitende von Senioren
Zeitrahmen: 1 Tag

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